DIY: IKEA Lampe verschönern

Heute zeige ich Euch Schritt für Schritt, wie man eine einfache IKEA-Lampe in ein Designerstück verwandeln kann. Die Idee habe ich aus dem COUCH- Magazin abgeschaut. 


Ihr benötigt folgendes Material:
Reispapier- Lampe (IKEA/ Xenos ca. 6€)
Heißklebepistole (Baumarkt/ Bastelbedarf)
Notizzettel (Kodi ca.2€)

Schritt 1
Zuerst faltet man das Papier mittig in beide Richtungen.


Schritt 2
Dann werden alle vier Ecken zur Mitte gefaltet.








Schritt 3
Nun dreht ihr das ganze Blatt auf die Rückseite (einfach einmal rumdrehen) und knickt wieder alle vier Seiten zur Mitte.







Schritt 4
Jetzt kann man von unten in das Gebilde greifen und es öffnet sich schon fast von selbst. Jetzt sollte es aussehen wie auf dem Foto.








Das Kleben
Am Besten startet ihr an der oberen Seite eures Lampenschirms. Bringt in der Mitte einer gefalteten Papierform einen Punkt Heißkleber an & klebt sie am Lampenschirm fest. Macht so Reihe für Reihe weiter und klebt alle Formen dicht nebeneinander auf


Das Falten der Zettel benötigt am meisten Zeit... Ich habe immer 10-20 Formen fertig gefaltet und sie dann fest geklebt, dann wieder falten, kleben, falten... usw. so bleibt die Arbeit abwechslungsreich und das Ergebnis wird schnell sichtbar, das steigert die Motivation das Projekt zu vollenden :) Ich finde die Mühe hat sich gelohnt, was meint ihr?

              Viel Freude beim Nachmachen wünscht Euch Miriam!

Neues von der Monsta Mania



In meinen DaWanda Shop sind wieder neue Monsta eingezogen, die jetzt auf ein schönes Zuhause warten.  Neben den klassischen Monstern sind nun auch Schlüsselanhänger aus Wachstuch mit einem robusten Karabinerhaken im Sortiment...


... und als Highlight kommt das köstliche Donut-Nadelkissen mit dazu. 





Außerdem sind einige Kosmetiktäschchen entstanden, die reichlich Platz für Mascara & co. bieten. Von Außen sind sie aus abwaschbarem Wachstuch & von innen ausgestattet mit einem schönen Satinstöffchen. 




Die Anleitung für die neuen Schlüsselanhänger aus Wachstuch habe ich übrigens von der wundervollen Seite farbenmix.de.






Neues Blog- Design



Zufällig bin ich heute über die bezaubernde Seite shabbyblogs.com gestolpert.

Hier gibt es eine vielfältige  (kostenlose!) Auswahl an wunderschönen Headern, Buttons und Hintergründen. Mein Bloggerherz hat einen Freudensprung gemacht & so hab ich mich gleich ans Basteln gemacht :) Jetzt erstrahlt mein Blog in einem neuen Kleidchen & bisher gefällt es mir ganz gut, aber mir fehlt doch die bisherige Farbkombination von pink & grün... und so werde ich das Design demnächst nochmal überarbeiten :) Die Handhabung der Vorlagen ist ganz einfach, meist ist auch eine verständliche, englische Beschreibung dabei. Den Header habe ich zusätzlich mit coralDRAW personalisiert & eins meiner Monsta und eine Zeichnung von mir eingefügt. 

Was sagt ihr zum neuen Blog-Design im Shabby Chic?

DIY: Wie man einen Loop- Schal strickt

Jetzt, wo es auf den Winter zugeht, habe ich mich nochmal an die Stricknadeln gewagt und mit einem einfachen Loop-Schal begonnen. Seit einigen Jahren habe ich nicht mehr gestrickt, deswegen garantiere ich Euch, dass dieses Projekt wirklich auch für Anfänger umsetzbar ist!


Hier für euch die Anleitung:

1. Welches Material brauche ich? 
Ich habe für meinen Loop ca. 75g kuschelige Wolle verstrickt. Auf den Banderolen der Knäule steht immer die Größe (z.B. 4.5 - 5.5) der Nadeln, die sich für die jeweilige Wolle eignen. 
Materialtipp: Wer vielleicht für den Anfang nicht viel Geld für das Material ausgeben möchte, der kann sich im Tedi ein Starter-Set zum Stricken besorgen. Für 3€ gibt es dort ein Set bestehend aus 3 Wollknäulen á 50g + 1 Nadelspiel mit der passenden Größe. Im Fachhandel gibt es je nach Sortiment Knäule ab 0,95€, nach oben sind preislich kaum Grenzen gesetzt. Und auch bei DaWanda findet ihr eine tolle Auswahl.

2. Maschen anschlagen: 
Zunächst nimmt man die Maschen auf, damit bestimmt man die Breite des Schals. Ich habe für meinen Loop 40 Stück aufgenommen. Wie man Maschen aufnimmt, zeigt folgendes Video ganz anschaulich:


3. Rechts stricken:
Ich habe den Schal komplett rechts gestrickt, weil das sehr einfach ist. Wie man rechts strickt, habe ich Euch aufgezeichnet:

Zunächst sticht man mit der rechten Nadel von vorne nach hinten in die erste Masche der linken Seite. Dann umschlingt man mit der rechten Nadel den Faden  der vom Zeigefinger kommt (an dem das Knäuel hängt) von vorne nach hinten...



... und zieht den Faden durch die Masche nach vorne. Wenn die neue Masche vorne ist, kann man die vorherige Masche (in der Abbildung die Grüne) von der linken Nadel gleiten lassen. Auch hier empfehle ich Euch ein schönes Video.

Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis der Schal die gewünschte Länge erreicht hat. Bei mir misst der Schal in der Länge 78 cm. 

4. Abstricken
Hat Euer Schal die gewünschte Länge erreicht, wird das Strickstück abgestrickt/ abgekettet. 


Beim Abstricken strickt man zuerst 2 Maschen auf rechts (wie bisher). Dann sticht man von vorne mit der linken Nadel unter die erste Masche auf der rechten Nadel... 





... und zieht sie über die vordere Masche (im Bild die Grüne). Diesen Vorgang wiederholt man fortlaufend bis zur letzten Masche.

Am Ende wird der Faden durch die letzte Masche gezogen und den größten Teil habt ihr geschafft :)

5. Zusammen nähen
Am Ende näht ihr die beiden Enden zusammen. Legt dazu die "schöneren" Seiten des Schals aufeinander und näht sie mit Stecknadel und Wolle zusammen. Dann wendet ihr euer Strickstück und fertig ist das Unikat! Je nach Geschmack lässt sich der Loop noch weiter individualisieren. Ich habe zum Beispiel seitlich mit einem Satinband eine Schleife gebunden und mit einem Knopf (Depot) verziert. Aber da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Viel Spaß beim Ausprobieren!


Praktische Abschlussprüfung in Kunst

Taste me! (Fleece & Wolle/ 2012)
Am kommenden Montag ist es soweit :) Ich trete meine Fachpraktische Prüfung an... Ich werde sämtliche Werke zeigen, die im Laufe meiner Studienzeit entstanden sind. Mir ist es (unter anderem) wichtig zu verdeutlichen, dass "Kunst schaffen" eben auch einem Prozess unterliegt. Mal läuft es gut, dann wieder nicht. Aber durch Übung kann man seine Qualitäten ausbauen. Und jedes "Nebenprodukt", das vielleicht auf den ersten Blick nicht gelungen ist, trägt doch dazu bei, dass man sich verbessert! Gerade im Hinblick darauf, dass ich das Fach Kunst für das Lehramt studiere, ist das für mich eine wichtige Erkenntnis.

Taste me! (150 cm x 150 cm)
Auf dem Foto seht ihr das Sitzkissen, das ich für die Ausstellung angefertigt habe :) Es besteht aus wunderbar weichem Fleece und die Streusel habe ich gehäkelt. Ich finde es immer so einladend, wenn man in einer Ausstellung irgendwo Platz nehmen kann. Ein leckerer Donut wirkt da doch gleich doppelt einladend. Wobei essen kann man ihn nicht, weshalb der Titel zunächst irritiert, aber zur Funktion des Sitzkissens dann doch passt!

Wer also am Montag, den 8.10. Lust und Zeit hat, ist herzlich ab 11:15 Uhr in den Zeichensaal (S2.106) des Paderborner Kunstsilos eingeladen. Passend zu meiner Süßigkeiten-Serie, gibt es ein paar selbstgemachte Leckereien :) Gegen 14 Uhr werde ich die Ausstellung dann abbauen.

Ich freu mich auf Euren Besuch!
Miriam

Rezension zu "Australien, ich komme!"

Derpräsentiert: 

Australien, ich komme! (Front-Cover)

Thilo Reffert
Australien, ich komme!
Preis: 9,90 €
144 Seiten Lesefreude mit lustigen Illustrationen von Jörg Mühle

Klappentext

Der Wombat lebt in Großburgwedel bei Eva und Chris. Eines Tages findet er in seinem Zwinger einen Stein vom Heiligen Berg Uluru. Als echter Australier weiß der Wombat natürlich, dass niemand den Uluru berühren darf. Und weil er das Unglück von Eva und Chris fernhalten will, beschließt er, den Stein nach Australien zurückzubringen. Aber wird er Australien tatsächlich erreichen?
„Australien, ich komme!“ ist ein rasantes Road-Movie mit einem reisenden Wombat und zugleich eine anrührende Geschichte davon, dass man im Leben alles erreichen kann. Wenn man nur daran glaubt!

Materialtipp der Woche


Vor kurzem erreichte mich ganz zauberhafte Post :)

In einem liebevoll verpackten Paket fand ich lauter schöne Wachstücher vom Onlineshop http://www.wachstuchverkauf.de/. Sicher kennt ihr das Material von Tischdecken, aber es kann noch viel mehr. Wachstuch ist ein hervorragendes Material für sämtliche Kreativarbeiten, da es stabil und wasserabweisend ist. Deshalb habe ich mich gleich an meiner Nähmaschine ausgetobt und neue Modelle getestet...

Meine Schwester hat sich ein Schminktäschchen gewünscht, für die Fliegenpilz-Liebhaberin gab es dann natürlich eins in rot mit weißen Punkten :) Auch für das Futter habe ich Wachstuch verwendet, so lässt sich das Täschchen bei Bedarf auch innen auswaschen.


Auch meine kleinen Monsta lassen sich wunderbar aus Wachstuch anfertigen:


Von meiner Blognachbarin Rike habe ich mir dann noch ein eBook bestellt und Portemonnaies aus Wachstuch genäht. Dafür habe ich das Wachstuch mit verschiedenen weiteren Materialien gemixt, Baumwollstoffe, Satin etc.



Als nächstes nähe ich mir einen Einkaufsbeutel aus dem Wachstuch, da es besonders reißfest und auswaschbar ist,  eignet es sich perfekt als Alternative zum klassischen Leinenbeutel. 
Der Onlineshop des http://www.wachstuchverkauf.de/ bietet noch viele weitere Designs an, da lohnt sich ein Blick auf das Sortiment. 

Ich habe mein neues Lieblingsmaterial für meine Näharbeiten entdeckt :) 
♥- lichen Dank für dieses tolle Materialpaket!



work in process



Zur Zeit ergänze ich meine "Süße Sünden"- Serie um eine weitere Leinwand (80cm x 80cm). Die Farbe wird in vielen einzelnen Schichten aufgetragen, deshalb zeige ich euch ein paar Zwischenschritte des Entstehungsprozesses.

Ich trage anfangs die Farbe lasierend auf, das heißt die Farbe wird mit viel Wasser verdünnt. Dann widme ich mich einzelnen Farbflächen und gestalte sie Schritt für Schritt weiter aus. So bekommt das Bild die nötige Tiefe, da die unten liegenden Farbflächen durchscheinen können. Um schöne Übergänge zu erreichen, verwische ich die Farben mit einem trockenen Borstenpinsel.

Der ganze Prozess dauert durch das Anlegen einzelner Schichten zwar lang, aber damit erreiche ich hoffentlich die gewünschte Wirkung, dass man am Liebsten einmal in die Haribo Tüte greifen möchte :)

Einige Schichten fehlen noch und die Transparenz der Gummibärchen muss auch stärker sichtbar gemacht werden... Sobald ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, zeige ich euch das fertige Werk.

Genießt den Sonnenschein!

Ästhetik des Alltags

Unter Druck (Fotografie/ 2012)
Mir ist letztens etwas ganz unerwartetes & außergewöhnliches begegnet :) Beim Öffnen meiner Kirschschorle wurde ich nicht nur pitschnass, sondern entdeckte auch die faszinierenden, geometrischen Formen, die sich am Flaschenhals bildeten. Diesen schönen Anblick musste ich  gleich festhalten... meine Dozentin war sichtlich irritiert, dass ich mitten im Seminar mein Getränk fotografiere ;) 


chocolate ist my vegetable

Eat me! (Acryl auf Leinwand/ 30x30cm/ 2012)
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Gemüse einzuwenden, nur um Rosenkohl & Rotkohl mache ich einen großen Bogen! Eine wahre Gaumenfreude bereiten mir aber vor allem süße Köstlichkeiten. 
Fast jeden Mittwoch zelebriere ich eine kleine Pause am Nachmittag mit einem Kaffee und einem Leckerbissen aus unserer Cafete. Meistens fällt die Wahl auf einen Donut. Letzte Woche waren die Donuts ausverkauft, auch die Nussecken & Puddingbrezeln... wie ein Kind, das an der Kasse jammert, weil es keinen Lolli bekommt, stand ich schmollend vor der geplünderten Backwarenauslage! Letztlich musste ich mich mit einem klebrigen, trockenen Rosinenteilchen zufrieden geben :( 

ABER eigentlich ist es ganz egal, was ich ich mir kaufe, denn der Hintergedanke ist, sich selbst für getane Arbeit zu belohnen! Ich finde das gönnen wir uns viel zu selten! Und weil ich gerne male, was mich beschäftigt, ist das Bild oben entstanden.

Eine gute Ergänzung zu den folgenden Arbeiten aus dem letzten Sommer:












Ich arbeite gerade an einer weiteren, größeren Ergänzung (80 x 80cm) zur Reihe, ihr dürft also gespannt sein... 

Na, mit welcher süßen Sünde solltet ihr euch nochmal belohnen?

Take it easy, baby!

so I remember (Kugelschreiber auf Papier/ digital nachbearbeitet/ 2012)
"Unsere Zugfahrt wird sich auf unbestimmte Zeit verzögern..."

Der dickliche Mann neben mir schnaubt verächtlich. Sein Schnauben ist so heftig, dass der Luftzug bei mir ankommt. Na großartig... das Schlimme ist nicht das Stehenbleiben des Zuges, sondern bis auf unbestimmte Zeit einem Choleriker ausgesetzt zu sein... 
Es folgt: Nervöses Trippeln mit dem Fuß, Monologe über die Zuverlässigkeit der Bahn, wieder lautes Schnauben, hektisches Tippen ins Handy, Hände über dem Kopf zusammen schlagen...
Die einzig richtige Strategie für mich damit umzugehen: Ich krame entspannt nach meinem Skizzenbuch und beginne zu zeichnen, natürlich in aller Gelassenheit :)

Wenn man rund 2000 Stunden seines Lebens im Zug verbracht hat, lernt man eben dazu. Außerdem wird man, wenn man um 4:55 Uhr in Aachen startet, unterwegs mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt. An solche schönen Momente im Zug erinnere ich mich doch viel lieber!

Morgens im Zug (2012)


Rezension zu "Herr Leben, die Rechnung bitte!"


Derpräsentiert:


Sarah Eder 
Herr Leben, die Rechnung bitte!


vom EPIDU Verlag, Aachen (2011)
Genres: Humor, Satire & Liebe
Preis: 11,90 € Hier bestellen
Seiten: 276












Klappentext:
"Fellix, hatte ich geschrieben, mit Doppel-l, und Blauaugen hat er gehabt und eine Raupe am Schuh. War doch mehr Wein, als ich gedacht hatte."

Um jeden Preis will Hannah ihr Herz zurück. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn dieses in Portugal liegt, weil es versehentlich von Felix eingepackt wurde, der gar nicht weiß, welch wertvollen Besitz er in seinem Koffer mit sich trägt. Da kann nur einer Abhilfe schaffen: Herr Leben, ihr Therapeut. 
Mit seinen produktiv-verstörenden Methoden reduziert er Hannahs chaotisches Dasein auf vier zentrale Fragen. Auf der Suche nach (Ant)Worten, stolpert Hannah über Einsichten, Verzweiflung und Leos, über Ischiasnerven, Raupen und Blauaugen, bizarre und wunderschöne Momente, um letztendlich mit den Fragen des (Herrn) Lebens abzurechnen.

Ein Blick ins Skizzenbuch

Summertime Sadness (Kugelschreiber/ 2012)

Was für ein Schietwetter... da bleibt einem doch gar nichts anderes übrig, als sich mit dem Buch, das ich für die Uni lesen muss und einer Tasse Tee in eine Zimmerecke zu verkriechen. Im Moment nimmt mich die Uni so sehr in Beschlag, dass ich kaum zum Zeichnen komme. Aber in meinem Skizzenbuch hab ich das passende Bild zu der heutigen Wetterlage gefunden. 
Ich fiebere dem Semesterende entgegen, dann starten meine Vorbereitungen für meine praktische Abschlussprüfungen im Fach Kunst & ihr könnt euch auf neue Werke freuen, die Ideenschmiede rollt, es wird wieder farbenfroh & sommerlich :)

Meine Blognachbarin Dina hat übrigens eine schöne Rezension zu meiner Monsta Mania geschrieben.

Jetzt noch das passende Lied zum Bild:


Ich lese jetzt die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann weiter, dazu schreibe ich definitiv keine Rezension, aber ein neues Cover könnte es vertragen... 
Bis bald, Miriam

Reclam mal anders

Illustration (Kugelschreiber auf Papier)
Auf einem Flohmarkt in Aachen habe ich vor einigen Jahren eine Kiste mit lauter Reclam-Heftchen entdeckt. Während ich mich schweren Herzens auf eine kleine Auswahl beschränken wollte, kam der freundliche Verkäufer auf mich zu. Er hatte mein Entscheidungsproblem erkannt und bot mir ALLE Hefte für 5€ an. Dieses großartige Schnäppchen mit lauter literarischen Kostbarkeiten war ein echter Glücksgriff!

Für ein kommendes Seminar habe ich heute die Novelle "Die Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff gelesen. Auch dieses Buch habe ich in meinem Bestand, leider fehlte der Einband. Den habe ich mir kurzer Hand selbst gebastelt. Einfach in Papier eingeschlagen, den Titel drauf geschrieben und dann habe ich angefangen zu lesen... 

Meine Erwartungen waren nicht gerade positiv. Ich hatte mit einem schwer verständlichem Sprachstil & einer undurchsichtigen Handlung gerechnet. Das absolute Gegenteil war der Fall! Die Handlung hat mich schnell in seinen Bann gezogen, denn die Judenbuche entpuppte sich als kurzweilige Kriminalgeschichte. 

Im Nachhinein habe ich hinterfragt, warum ich so voreingenommen an das Buch herangetreten bin. Ich schätze, dass die Ursache einfach in den Vorerfahrungen mit Schullektüren begründet ist. ABER was ein Buch immer schon von Beginn an interessant macht, ist ein ansprechendes Cover. Deshalb habe ich im Anschluss ans Lesen meinen Einband illustriert, so wirkt es doch gleich lesenswerter, oder?

DIY- Anleitung: Schmuckkästchen


Über Pfingsten habe ich mir einfach mal Urlaub gegönnt und den Sonnenschein genossen. Aufgaben für die Uni, der Blog und die Kunst brauchten eine Pause. Bewaffnet mit einer guten Lektüre [Rezension folgt :)] und einer Strandmatte ging es in den Park. Auf dem Weg kam ich an einem Kiosk vorbei und entschied mich noch dazu eine Zeitschrift zu kaufen. 

Meine Wahl fiel auf das COUCH-Magazin, das erste Wohn- und Fashionmagazin. Ab jetzt meine neue Pflichtlektüre! Die vorgestellten Modeartikel variieren im Preissegment, so findet man neben den klassischen günstigeren Modelabels, ebenso hochwertige Marken, da ist für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei und man frau freut sich, wenn man sich in einen Artikel verliebt, den man sich tatsächlich kaufen kann :) 

Aber nicht nur Mode findet im COUCH-Magazin seinen Platz: Es gibt wunderbare Fotostrecken zu verschiedenen Einrichtungsstilen von verspielt- geblümt bis gradlinig- clean, obendrauf noch tolle Einkaufstipps fürs heimische Mobiliar, auch hier wird eine gelungene Mischung von Designerstücken bis zu IKEA Produkten angeboten. Das krönende Highlight sind für mich die DO- IT- YOURSELF Ideen. Eine kleine Auswahl findet ihr auf der Homepage des Magazins. Eine Idee habe ich direkt aufgegriffen und auf meine Bedürfnisse hin zu geschnitten: Aus dem praktischen Aufräumhelfer für Schreibtischutensilien wurde ein Schmuckkästchen.

DIY- Anleitung: Ein schmuckes Kästchen
Wenn ich zwischen meinen Wohnorten pendel, kann ich auf eines nicht verzichten und das ist eine ausreichende Schmuckauswahl. Denn zu jedem Outfit gehört schließlich ein farblich passendes Schmuckstück... ;) Bislang fehlte die perfekte Aufbewahrungsmöglichkeit, mein Schmuckkasten ist zu groß und im kleinen Täschchen verliere ich den Überblick. Jetzt habe ich endlich eine einfache, aber geniale Lösung: ein Eierkarton!


So geht´s:
1. Eierkarton grundieren (Abtönfarbe aus dem Baumarkt oder Acryl)
2. mit Wunschmotiv verzieren (oder mit Zeitungsausschnitten bekleben) und fertig!


Das Praktische ist, dass man seine Ohrringe in die 2 Abstandhalter stecken kann, so bleiben sie paarweise zusammen und das lästige Suchen erübrigt sich. Ebenso eine schöne Verpackung, wenn man Schmuck verschenken möchte, denn der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Freude beim Nachmachen!

Persiflage ans Relegationsspiel der Fortuna

Herzrasen beim Relegationsspiel
Diese Woche hat mich tatsächlich ein Fußballspiel künstlerisch inspiriert :) Das Spiel der Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin endete im Chaos. Nachdem ein Pfiff des Schiris als Abpfiff fehlinterpretiert wurde, stürmten die Fans den Rasen, bengalische Feuer wurden abgeschossen und der dadurch entstandene Rauch verschleierte minutenlang das Sichtfeld. 
Die Flamme der Bengalos kann bis zu 2500 °C erreichen, damit war das ganze Unterfangen wirklich gefährlich für die Spieler und Fans... Ordner, Polizisten und der Stadionsprecher versuchten die aufgescheuchte Meute wieder zu ihren Plätzen zu scheuchen... in dem Chaos hat tatsächlich ein verrückter Fan den Elfmeterpunkt ausgegraben :D Das Motiv habe ich dann heute bei der Gartenarbeit aufgegriffen :)

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Ausstellung in Paderborn


Eine Seminargruppe meiner Uni hat vor einiger Zeit einen Aufruf gestartet und Arbeiten von Studenten gesucht, um sie in ihrem Ausstellungskonzept zu integrieren. Im Vordergrund steht also die kuratorische Praxis. Ich finde die Idee toll, dass meine Arbeiten von Anderen betreut werden. Die Gruppe hat die freie Auswahl, welche Werke in das Gesamtkonzept passen und auch zur Hängung mache ich keinerlei Vorgaben, da darf sich die Gruppe kuratorisch austoben & hat völlig freie Hand:) So bleibt der Besuch der Ausstellungseröffnung am kommenden Montag (19 Uhr im Silo der Uni Paderborn) auch für mich bis zuletzt sehr spannend. 
Unter folgendem Link könnt ihr Euch den Flyer zur Ausstellung anschauen.
Ich freu mich auf Euren Besuch :)

Hinweis zum Gewinnspiel # 3


Tipp: Die gesuchte Künstlerin war die erste amerikanische Fotografin, deren Arbeit bei der Biennale in Venedig (1972) ausgestellt wurde.