Rezension zu "Herr Leben, die Rechnung bitte!"


Derpräsentiert:


Sarah Eder 
Herr Leben, die Rechnung bitte!


vom EPIDU Verlag, Aachen (2011)
Genres: Humor, Satire & Liebe
Preis: 11,90 € Hier bestellen
Seiten: 276












Klappentext:
"Fellix, hatte ich geschrieben, mit Doppel-l, und Blauaugen hat er gehabt und eine Raupe am Schuh. War doch mehr Wein, als ich gedacht hatte."

Um jeden Preis will Hannah ihr Herz zurück. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn dieses in Portugal liegt, weil es versehentlich von Felix eingepackt wurde, der gar nicht weiß, welch wertvollen Besitz er in seinem Koffer mit sich trägt. Da kann nur einer Abhilfe schaffen: Herr Leben, ihr Therapeut. 
Mit seinen produktiv-verstörenden Methoden reduziert er Hannahs chaotisches Dasein auf vier zentrale Fragen. Auf der Suche nach (Ant)Worten, stolpert Hannah über Einsichten, Verzweiflung und Leos, über Ischiasnerven, Raupen und Blauaugen, bizarre und wunderschöne Momente, um letztendlich mit den Fragen des (Herrn) Lebens abzurechnen.

Ein Blick ins Skizzenbuch

Summertime Sadness (Kugelschreiber/ 2012)

Was für ein Schietwetter... da bleibt einem doch gar nichts anderes übrig, als sich mit dem Buch, das ich für die Uni lesen muss und einer Tasse Tee in eine Zimmerecke zu verkriechen. Im Moment nimmt mich die Uni so sehr in Beschlag, dass ich kaum zum Zeichnen komme. Aber in meinem Skizzenbuch hab ich das passende Bild zu der heutigen Wetterlage gefunden. 
Ich fiebere dem Semesterende entgegen, dann starten meine Vorbereitungen für meine praktische Abschlussprüfungen im Fach Kunst & ihr könnt euch auf neue Werke freuen, die Ideenschmiede rollt, es wird wieder farbenfroh & sommerlich :)

Meine Blognachbarin Dina hat übrigens eine schöne Rezension zu meiner Monsta Mania geschrieben.

Jetzt noch das passende Lied zum Bild:


Ich lese jetzt die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann weiter, dazu schreibe ich definitiv keine Rezension, aber ein neues Cover könnte es vertragen... 
Bis bald, Miriam

Reclam mal anders

Illustration (Kugelschreiber auf Papier)
Auf einem Flohmarkt in Aachen habe ich vor einigen Jahren eine Kiste mit lauter Reclam-Heftchen entdeckt. Während ich mich schweren Herzens auf eine kleine Auswahl beschränken wollte, kam der freundliche Verkäufer auf mich zu. Er hatte mein Entscheidungsproblem erkannt und bot mir ALLE Hefte für 5€ an. Dieses großartige Schnäppchen mit lauter literarischen Kostbarkeiten war ein echter Glücksgriff!

Für ein kommendes Seminar habe ich heute die Novelle "Die Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff gelesen. Auch dieses Buch habe ich in meinem Bestand, leider fehlte der Einband. Den habe ich mir kurzer Hand selbst gebastelt. Einfach in Papier eingeschlagen, den Titel drauf geschrieben und dann habe ich angefangen zu lesen... 

Meine Erwartungen waren nicht gerade positiv. Ich hatte mit einem schwer verständlichem Sprachstil & einer undurchsichtigen Handlung gerechnet. Das absolute Gegenteil war der Fall! Die Handlung hat mich schnell in seinen Bann gezogen, denn die Judenbuche entpuppte sich als kurzweilige Kriminalgeschichte. 

Im Nachhinein habe ich hinterfragt, warum ich so voreingenommen an das Buch herangetreten bin. Ich schätze, dass die Ursache einfach in den Vorerfahrungen mit Schullektüren begründet ist. ABER was ein Buch immer schon von Beginn an interessant macht, ist ein ansprechendes Cover. Deshalb habe ich im Anschluss ans Lesen meinen Einband illustriert, so wirkt es doch gleich lesenswerter, oder?

DIY- Anleitung: Schmuckkästchen


Über Pfingsten habe ich mir einfach mal Urlaub gegönnt und den Sonnenschein genossen. Aufgaben für die Uni, der Blog und die Kunst brauchten eine Pause. Bewaffnet mit einer guten Lektüre [Rezension folgt :)] und einer Strandmatte ging es in den Park. Auf dem Weg kam ich an einem Kiosk vorbei und entschied mich noch dazu eine Zeitschrift zu kaufen. 

Meine Wahl fiel auf das COUCH-Magazin, das erste Wohn- und Fashionmagazin. Ab jetzt meine neue Pflichtlektüre! Die vorgestellten Modeartikel variieren im Preissegment, so findet man neben den klassischen günstigeren Modelabels, ebenso hochwertige Marken, da ist für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei und man frau freut sich, wenn man sich in einen Artikel verliebt, den man sich tatsächlich kaufen kann :) 

Aber nicht nur Mode findet im COUCH-Magazin seinen Platz: Es gibt wunderbare Fotostrecken zu verschiedenen Einrichtungsstilen von verspielt- geblümt bis gradlinig- clean, obendrauf noch tolle Einkaufstipps fürs heimische Mobiliar, auch hier wird eine gelungene Mischung von Designerstücken bis zu IKEA Produkten angeboten. Das krönende Highlight sind für mich die DO- IT- YOURSELF Ideen. Eine kleine Auswahl findet ihr auf der Homepage des Magazins. Eine Idee habe ich direkt aufgegriffen und auf meine Bedürfnisse hin zu geschnitten: Aus dem praktischen Aufräumhelfer für Schreibtischutensilien wurde ein Schmuckkästchen.

DIY- Anleitung: Ein schmuckes Kästchen
Wenn ich zwischen meinen Wohnorten pendel, kann ich auf eines nicht verzichten und das ist eine ausreichende Schmuckauswahl. Denn zu jedem Outfit gehört schließlich ein farblich passendes Schmuckstück... ;) Bislang fehlte die perfekte Aufbewahrungsmöglichkeit, mein Schmuckkasten ist zu groß und im kleinen Täschchen verliere ich den Überblick. Jetzt habe ich endlich eine einfache, aber geniale Lösung: ein Eierkarton!


So geht´s:
1. Eierkarton grundieren (Abtönfarbe aus dem Baumarkt oder Acryl)
2. mit Wunschmotiv verzieren (oder mit Zeitungsausschnitten bekleben) und fertig!


Das Praktische ist, dass man seine Ohrringe in die 2 Abstandhalter stecken kann, so bleiben sie paarweise zusammen und das lästige Suchen erübrigt sich. Ebenso eine schöne Verpackung, wenn man Schmuck verschenken möchte, denn der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Freude beim Nachmachen!