work in process



Zur Zeit ergänze ich meine "Süße Sünden"- Serie um eine weitere Leinwand (80cm x 80cm). Die Farbe wird in vielen einzelnen Schichten aufgetragen, deshalb zeige ich euch ein paar Zwischenschritte des Entstehungsprozesses.

Ich trage anfangs die Farbe lasierend auf, das heißt die Farbe wird mit viel Wasser verdünnt. Dann widme ich mich einzelnen Farbflächen und gestalte sie Schritt für Schritt weiter aus. So bekommt das Bild die nötige Tiefe, da die unten liegenden Farbflächen durchscheinen können. Um schöne Übergänge zu erreichen, verwische ich die Farben mit einem trockenen Borstenpinsel.

Der ganze Prozess dauert durch das Anlegen einzelner Schichten zwar lang, aber damit erreiche ich hoffentlich die gewünschte Wirkung, dass man am Liebsten einmal in die Haribo Tüte greifen möchte :)

Einige Schichten fehlen noch und die Transparenz der Gummibärchen muss auch stärker sichtbar gemacht werden... Sobald ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, zeige ich euch das fertige Werk.

Genießt den Sonnenschein!

Ästhetik des Alltags

Unter Druck (Fotografie/ 2012)
Mir ist letztens etwas ganz unerwartetes & außergewöhnliches begegnet :) Beim Öffnen meiner Kirschschorle wurde ich nicht nur pitschnass, sondern entdeckte auch die faszinierenden, geometrischen Formen, die sich am Flaschenhals bildeten. Diesen schönen Anblick musste ich  gleich festhalten... meine Dozentin war sichtlich irritiert, dass ich mitten im Seminar mein Getränk fotografiere ;) 


chocolate ist my vegetable

Eat me! (Acryl auf Leinwand/ 30x30cm/ 2012)
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Gemüse einzuwenden, nur um Rosenkohl & Rotkohl mache ich einen großen Bogen! Eine wahre Gaumenfreude bereiten mir aber vor allem süße Köstlichkeiten. 
Fast jeden Mittwoch zelebriere ich eine kleine Pause am Nachmittag mit einem Kaffee und einem Leckerbissen aus unserer Cafete. Meistens fällt die Wahl auf einen Donut. Letzte Woche waren die Donuts ausverkauft, auch die Nussecken & Puddingbrezeln... wie ein Kind, das an der Kasse jammert, weil es keinen Lolli bekommt, stand ich schmollend vor der geplünderten Backwarenauslage! Letztlich musste ich mich mit einem klebrigen, trockenen Rosinenteilchen zufrieden geben :( 

ABER eigentlich ist es ganz egal, was ich ich mir kaufe, denn der Hintergedanke ist, sich selbst für getane Arbeit zu belohnen! Ich finde das gönnen wir uns viel zu selten! Und weil ich gerne male, was mich beschäftigt, ist das Bild oben entstanden.

Eine gute Ergänzung zu den folgenden Arbeiten aus dem letzten Sommer:












Ich arbeite gerade an einer weiteren, größeren Ergänzung (80 x 80cm) zur Reihe, ihr dürft also gespannt sein... 

Na, mit welcher süßen Sünde solltet ihr euch nochmal belohnen?

Take it easy, baby!

so I remember (Kugelschreiber auf Papier/ digital nachbearbeitet/ 2012)
"Unsere Zugfahrt wird sich auf unbestimmte Zeit verzögern..."

Der dickliche Mann neben mir schnaubt verächtlich. Sein Schnauben ist so heftig, dass der Luftzug bei mir ankommt. Na großartig... das Schlimme ist nicht das Stehenbleiben des Zuges, sondern bis auf unbestimmte Zeit einem Choleriker ausgesetzt zu sein... 
Es folgt: Nervöses Trippeln mit dem Fuß, Monologe über die Zuverlässigkeit der Bahn, wieder lautes Schnauben, hektisches Tippen ins Handy, Hände über dem Kopf zusammen schlagen...
Die einzig richtige Strategie für mich damit umzugehen: Ich krame entspannt nach meinem Skizzenbuch und beginne zu zeichnen, natürlich in aller Gelassenheit :)

Wenn man rund 2000 Stunden seines Lebens im Zug verbracht hat, lernt man eben dazu. Außerdem wird man, wenn man um 4:55 Uhr in Aachen startet, unterwegs mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt. An solche schönen Momente im Zug erinnere ich mich doch viel lieber!

Morgens im Zug (2012)